Glossar
Eigenbluttherapie
Bei der Eigenbluttherapie wird Blut aus einer Vene entnommen, oft im Labor aufbereitet und dem Körper wieder zugeführt, meist als Spritze. Es soll Heilungsprozesse anregen und das Immunsystem stärken. Die Techniker Krankenkasse nennt die Wirksamkeit wissenschaftlich umstritten.
- Begriff
- Eigenbluttherapie
- Stand
- 26. September 2026
Was dahinter steckt
Je nach Verfahren wird das Blut mit UV-Licht bestrahlt, mit Sauerstoff, Ozon oder homöopathischen Substanzen angereichert oder auf seinen flüssigen Teil, das Blutplasma, reduziert. Bei plättchenreichem Plasma sind die Blutplättchen gezielt konzentriert, die bei der Wundheilung helfen. Eingesetzt wird die Behandlung unter anderem bei Gelenk-, Sehnen- und Muskelbeschwerden, chronischen Entzündungen und Hauterkrankungen.
Studien deuten darauf hin, dass plättchenreiches Plasma bei Kniearthrose helfen kann. Für viele andere Einsatzgebiete gibt es keine belastbaren Belege. Nach der Techniker Krankenkasse darf in Deutschland nur medizinisches Fachpersonal unter ärztlicher Verantwortung Blut entnehmen und aufbereiten, und eine Heilpraktikererlaubnis qualifiziert nicht zur Herstellung von Eigenblutprodukten.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Eigenbluttherapie für die Immunabwehr, Techniker Krankenkasse (TK),
Einsatz von Sprachmodellen
Ein Sprachmodell hat die wiederkehrenden Sätze auf den Orts- und Praxisseiten formuliert, die Ratgeber mitgeschrieben und Quellen gesucht. Die Beitragsbilder der Ratgeber hat eine Bild-KI erzeugt, sie sind als KI-Bild gekennzeichnet. Anschrift, Kontaktwege und Öffnungszeiten der Praxen übernimmt ein festes Programm aus OpenStreetMap, ein Sprachmodell verändert sie nicht.
Korrekturweg
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Stand dieser Angaben: 26. September 2026.