Glossar
Schröpftherapie
Beim Schröpfen setzt der Behandler Gläser mit Unterdruck auf die Haut. Man unterscheidet trockenes Schröpfen, blutiges Schröpfen mit vorherigem oberflächlichem Anritzen der Haut und die Schröpfkopfmassage. Es soll die Durchblutung fördern und Verspannungen lösen.
- Begriff
- Schröpftherapie
- Stand
- 26. September 2026
Was dahinter steckt
Beim trockenen Schröpfen bleiben die Gläser 10 bis 15 Minuten auf der unverletzten Haut. Danach bildet sich ein Bluterguss, der nach Angaben des Bundes Deutscher Heilpraktiker (BDH) für den Behandlungseffekt wichtig ist und nach Stunden oder Tagen abgebaut wird. Beim blutigen Schröpfen wird die Haut vorher oberflächlich angeritzt, sodass Blut und Gewebsflüssigkeit in die Gläser gesaugt werden. Diese Gläser bleiben etwa 10 bis 20 Minuten.
Als Einsatzgebiete nennt der BDH Verspannungen und Verhärtungen (Gelosen), vor allem am Rücken. Geschröpft werden darf nach dem BDH unter anderem nicht bei blutverdünnenden Medikamenten, Blutgerinnungsstörungen und akuten Hautentzündungen. Ob Schröpfen über die örtliche Durchblutung hinaus wirkt, belegt die Quelle nicht. Die Beihilfe des Bundes erkennt für das Setzen von Schröpfköpfen 5 Euro an.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Schröpftherapie, Bund Deutscher Heilpraktiker e.V. (BDH),
Einsatz von Sprachmodellen
Ein Sprachmodell hat die wiederkehrenden Sätze auf den Orts- und Praxisseiten formuliert, die Ratgeber mitgeschrieben und Quellen gesucht. Die Beitragsbilder der Ratgeber hat eine Bild-KI erzeugt, sie sind als KI-Bild gekennzeichnet. Anschrift, Kontaktwege und Öffnungszeiten der Praxen übernimmt ein festes Programm aus OpenStreetMap, ein Sprachmodell verändert sie nicht.
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Stand dieser Angaben: 26. September 2026.